Driving Railway
    * Systemmerkmale
    * Software
    * Netzgeräte
    * Gehäuse
    * Blockmodule (Gleismodule)
    * Modul mit 8 Ausgängen (für Weichen, Signale und Zubehör)
    * Kontrollmodule und Verschiedenes


Systemmerkmale

DRIVING RAILWAY wird hinsichtlich der erforderlichen Komponenten individuell ganz auf Ihre persönliche Modelleisenbahnanlage abgestimmt. Sowohl die erforderliche Version der Software, als auch die Anzahl und Ausführung des/der Netzgeräte (für den unterschiedlichern Leistungsbedarf erhältlich, ggf. auch mit optional integrierter Konstantzugbeleuchtung) ist von der Größe Ihrer Anlage abhängig, ebenso wie die benötigte Anzahl von Steuermodulen für die Blöcke, Weichen, Signale und Zubehörteile, sowie die Größe der dazu erforderlichen Gehäuse (Die Gehäuse werden untereinander über den Systembus verbunden).

Das System wird über die standardmäßige serielle Schnittstelle RS232 am PC’s oder Laptop’s angeschlossen. Sie müssen Ihren PC also nicht einmal öffnen. Die einzelnen Block- und Steuermodule werden über den Systembus miteinander verbunden, der bis zu 25m (50m mit optionaler Buserweiterung) lang sein darf. Der Systembus ist mit allen Gehäusen verbunden. Die Gehäuse werden untereinander über ein mit 5-poligen DIN-Steckern ausgestattetes Buskabel verbunden (dieses Kabel wird ab der Gehäuseversion BOI12 mitgeliefert). Es ist möglich, bis zu 128 Block- und Steuermodule an einen Bus anzuschließen, und DRIVING RAILWAY (die Version +) kann insgesamt bis zu 8 Busse verwalten, was einer Anzahl von 1024 Block- und Steuermodulen entspricht.

Das Gleisnetz der Modelleisenbahnanlage wird in Blöcke (Gleisabschnitte) unterteilt (ein Block wird meistens von zwei Weichenzonen begrenzt).
Beim Einsatz von DRIVING RAILWAY müssen mindestens die Blöcke und die Weichen (2-Wegweichen, 3-Wegweichen, Kreuzungsweichen und Drehscheiben) mit den notwendigen
Elementen ausgestattet werden. Es ist selbstverständlich möglich, nur einen Teil der Modelleisenbahnanlage auszurüsten, denn DRIVING RAILWAY kann auch kombiniert mit einem nichtausgestatteten (konventionellen) Anlagenteil betrieben werden. 

Das System ist Plug and Play fähig, was bedeutet, dass es automatisch die angeschlossenen elektronischen Block- und Steuermodule erkennt. Zusätzlich zu den Signalen können mit diesem System Zubehörteile wie Bahnübergänge, Straßenlaternen, Beleuchtung in den Häusern, etc., gesteuert werden.


    Software
Die Software ist das Herz des Systems. Bevor Sie damit beginnen, Ihre Züge fahren zu lassen, empfiehlt es sich, den Gleisplan der Anlage schematisch am PC einzugeben, denn auf diese Weise ist es dann möglich, das Fahren der Züge und die Stellung der Weichen am Monitor zu überwachen (Bei der Eingabe des Gleisplans wählen sie per Mausklick aus dem entsprechenden Menü einfach die erforderlichen Gleiselemente aus und positionieren diese in dem gewünschten Ausrichtungswinkel).

Das
System „versteht" Ihre Modelleisenbahnanlage. Beispielsweise kennt es zu jedem Zeitpunkt alle Positionen der Züge, die Stellungen der Weichen und weiß somit im Voraus, in welchen Block ein Zug als nächstes einfahren darf, bzw. wird. Es errechnet bzw. kontrolliert,  welche Blöcke bereits besetzt und welche zu diesem Zeitpunkt frei sind und auch im nächsten Schritt nicht von einem anderen Zug besetzt werden, sodass die Züge ihre Fahrstraßen gefahrlos passieren und in den nächsten Block fahren können. Das System kennt ebenfalls die zulässigen Fahrtrichtungen für jeden Block und auch die Steuerung von Kehrschleifen realisiert es problemlos. Es erkennt ebenfalls das Passieren zweier Züge im Gegenzugverkehr auf einem für 2-Fahrtrichtungen zugelassenen Gleis, um ein letztes Beispiel zu nennen. Zusätzlich zu den Schienen und den Weichen ist es möglich, Signale, Text, Buttons (= anklickbare Flächen deren Funktionen  Sie selbst bestimmen können) und Zubehörteile auf dem Monitor zu platzieren. Ist der Gleisplan einmal erstellt, berechnet das System von alleine die Übergänge zwischen den Blockstellen und den Großteil der notwendigen Informationen bezüglich der Funktionsweise der Anlage.

 

Eine Vielzahl von Parametern ermöglicht es, die Funktionsweise Ihrer Modelleisenbahnanlage nach Ihren persönlichen Wünschen anzupassen. So lässt sich unter anderem für jeden Block außer der zulässigen Fahrtrichtung, auch die maximale Fahrgeschwindigkeit, die Konstantbeleuchtung (optional), der Typ der Loks, welche im AUTOMATIKBETRIEB diesen Block befahren dürfen und eine historische Epoche festlegen (so kann man beispielsweise realisieren, dass in einem bestimmten Bahnhof ausschließlich Züge aus dem 19. Jahrhundert anhalten). Auch den Loks selbst können Parameter zugeordnet werden. Durch die Angabe der Minimal- und Maximalgeschwindigkeit, der Brems- und Beschleunigungsverzögerung, des Lok- und/oder Zugtyps (E-Lok, Diesellok, Personenzug, Güterzug, etc.), erstellen Sie für jede Lok ein eigenes Profil. Die Software überwacht ebenfalls die physische Stellung der Weichen, und bei Weichen mit Rückmeldung wird auch deren Stellung auch auf dem Monitor angezeigt, wenn Sie die Weiche von Hand verstellen.

Sie steuern gleichermaßen auch die Zubehörteile in dem Sie definieren, unter welchen Bedingungen sie aktiviert werden sollen (Befahren eines Blocks durch einen Zug, Fahrtrichtung, Loktyp ...). Auf diese Weise lässt sich also z.B. sehr leicht ein Bahnübergang steuern. Nach dem gleichen Prinzip lässt sich auch ein rot blinkendes Signal steuern, wenn Sie eine normales Glühlämpchen (oder LED) benutzen und dieses über einen Anschluss des Steuermoduls MOOUT ansteuern. Mit Hilfe der erweiterten Zubehörteile ist es möglich, beispielsweise einen Schrittmotor zu verwalten, oder einen linearen (mit einem Steuermodul MOCAN), oder eine LCD-Display, welches die Geschwindigkeit der Züge anzeigt. Das externe Stellpult, welches bei DRIVING RAILWAY ebenfalls erhältlich ist, ist mit den gleichen Schaltern und Anzeigen (LED) ausgestattet, wie ein konventionelles Stellpult (optional). Eine Schalterbetätigung genügt, um die gewünschte Aktion auszuführen (z.B. das Stellen einer Weiche, schalten einer programmierten Fahrstraße). Es ist möglich, mehrere Stellpulte auf einer Modelleisenbahnanlage zu haben. Natürlich ist es auch möglich, die Züge manuell mit Hilfe von Fahrreglern zu steuern (siehe z.B. PUPREG). Eine Vielzahl von Buttons ermöglicht es, zahlreiche Aktionen per einfachen Mausklick auszulösen bzw. durchführen zu lassen. Die Benutzeroberfläche ist äußerst übersichtlich in der bekannten Windows-Oberfläche mit Buttons und Menüleisten gestaltet.

 

Die Funktion „Abschnitte/Strecken" innerhalb der Programms ermöglicht es, die Stellung mehrerer Weichen zum gleichen Zeitpunkt zu programmieren. Diese vordefinierten Fahrstraßen können dann durch ein bestimmtes Ereignis, durch Schalterbetätigung auf dem externen Stellpult oder durch anklicken von Buttons auf dem Monitor aufgerufen werden. 

In DRIVING RAILWAY ist auch die Verwaltung von Geräuschen (WAV-Dateien) integriert, bei denen es sich beispielsweise um das Pfeifen von Loks, Ansagen am Bahnhof, etc., handeln kann. Sie können entweder durch den entsprechenden Button auf dem Steuerpult am Monitor, durch ein bestimmtes Ereignis oder durch eine Schalterbetätigung auf einem externen Stellpult ausgelöst werden.

Signaux sncf
Signal SNCF
Signaux sncb
Signal SNCB
Signaux CFF/SBB
Signal CFF/SBB
Signaux OBB
Signal OBB
Signaux DB
Signal DB
Signaux DR
Signal DR

Mit Hilfe der Software lassen sich die Standardlichtsignale der DB oder der SNCF steuern. Es genügt, den Typ des Signals anzugeben (einschließlich der Erinnerung zur Reduzierung der Geschwindigkeit mit 8 Lampen bei der SNCF).  Das Signal wird automatisch entsprechend der geschalteten Fahrstraße, der Stellung der Weichen und der Position der Züge gesteuert und dies alles ohne aufwendige Verkabelung. Sie können die Fahrstraßen und die Typen der Signale jederzeit ändern.

Weiterhin gibt es die Funktion „Kontrollsimulation" der Modelleisenbahnanlage. Prinzipiell brauchen sie für diese Funktion nicht einmal eine real existierende Modelleisenbahnanlage. Wenn Sie alle notwendigen Eingaben (Gleisplan und Zusatzinformationen) beendet haben, können Sie eine Kontrolle des Systems durchführen lassen und in einer Liste werden auftretende Fehler angezeigt. Sie können Ihre Lokomotiven dann virtuell auf Ihrem Monitor fahren lassen. Sie haben Zugang zu allen Softwareversionen (Anmerkung: Die Demo-Version ist darauf begrenzt, 4 Züge gleichzeitig fahren zu lassen).

Die Verkabelung ist sehr einfach, denn sie erfolgt immer nach dem gleichen Prinzip. Beispielsweise genügen 4 Adern für einen in beide Fahrtrichtungen befahrbaren Block, für eine Weiche mit zwei Spulen reichen zwei Adern (plus eine gemeinsame Ader) aus.
Sind einmal alle notwendigen Elemente verkabelt (eine Anleitung liegt bei), müssen nur noch einige Parameter eingegeben (es genügt, die Adresse der Steuermodule und eventuell die Nummern der belegten Anschlüsse einzugeben) und die abschließenden Kontrolltests durchgeführt werden. Die Software beinhaltet zahlreiche Testroutinen, um schnell jeden Fehler erkennen zu können.

Sind einmal alle notwendigen Vorbereitungen (Einbau der Komponenten, Verkabelung, Eingabe einiger Informationen und die Kontrolltests) durchgeführt, ist der Moment gekommen, Ihre Modelleisenbahnanlage fahren zu lassen. Nun können Sie Ihre Züge vom PC (oder von einem externen Steuer- bzw. Stellpult, sofern Sie derartige angeschlossen haben) aus steuern. Jede Lokomotive und jeder Zug wird mit Ihren bzw. seinen eigenen Parametern versehen (Minimal-, Maximal- und Durchschnittsgeschwindigkeit, Brems- und Beschleunigungsverzögerung, Typ der Lok und des Zuges, historische Epoche). Sie können bis zu 65536 verschiedene Lokomotivprofile anlegen. Wird eine Lok auf die Schienen gestellt, muss nur Ihr entsprechendes Profil aus der zu Beginn erstellten Lokliste ausgewählt werden. Wohin auch immer sich die Lok bewegt und in welchem Steuermodus auch immer sie fährt (manuell, halb- oder vollautomatisch) - ihre Parameter folgen ihr überall hin. Sie wissen jederzeit, wo sich welche Lok gerade befindet, indem sie auf das Kontrollfenster auf dem Monitor schauen (jeder Lok wird eine eigene Farbe zugeordnet). In einem anderen Fenster wird eine aktuelle Liste der Züge angezeigt, die sich auf den Schienen befinden. Der Block, in dem die Züge sich jeweils gerade befinden, ihre Fahrtrichtung und ihre Geschwindigkeit werden ebenfalls angezeigt. Jeder Zug besitzt seine eigene Geschwindigkeit und reagiert mit seinem eigenen Trägheitsverhalten. Sie können jede Lok unabhängig von den anderen in vier hauptsächlichen Betriebsarten steuern. Das Menü „Betriebsarten" ermöglicht es Ihnen somit, die Funktionsweise der Steuerung individuell an Ihre Bedürfnisse anzupassen.



-MANUELL:  Der Zug wird also manuell gefahren. Sie selbst fahren Ihren Zug. Sie können ihn entweder über ein kleines Fenster auf dem Bildschirm steuern, in dem ein Fahrregler dargestellt ist, oder über einen externen Fahrregler. Hier sind wiederum verschiedene Betriebsarten und Eigenschaften wählbar: Ausschließliches Steuern der Geschwindigkeit, Steuerung von Beschleunigung und Bremsen unabhängig voneinander, ob der Zug im Fall eines Nothalts automatisch wieder losfährt, etc. 

-VOLLAUTOMATISCH:  Die Steuerung der Züge wird völlig vom PC übernommen. Die Software lässt die Züge von alleine losfahren und anhalten, stellt die Weichen, etc., und dies quasi immer zufällig, wobei sie natürlich die verschiedenen Parameter berücksichtigt werden, die den einzelnen Blöcken und Loks zuvor zugeordnet worden sind.

-FAHRSTRECKE:  Der Zug fährt eine Strecke, die Sie zuvor definiert haben (die Nummern der nacheinander zu durchfahrenden Blöcke werden eingegeben, und wo der Zug eventuell anhalten soll). Sie können selbst Fahrpläne und eine normale Dauer der Fahrstrecke eingeben. Letzteres, um Abweichungen vom Fahrplan berücksichtigen zu können. Die Uhr kann „beschleunigt" werden, wobei die Dauer eines realen 24h-Tages dann zwischen 10 Minuten und 24 Stunden liegen kann.

-AUFNAHMEFUNKTION: Der Zug fährt eine Strecke nach, die zuvor manuell gefahren und gespeichert worden ist. Das System wiederholt alle Veränderungen der Geschwindigkeit, alle Haltevorgänge und alle Signal- und Weichenstellungen, und dies mit einer Synchronisierung bei jedem Übergang von einem Block zum nächsten. Es ist ebenfalls möglich, die Züge sehr präzise an den Bahnsteigen halten zu lassen, bevor sie die Haltezone erreichen.

Der  Sofortstopp gewährleistet jederzeit Sicherheit, in welcher Betriebsart auch immer Sie Ihre Züge fahren lassen, und dies in beiden Fahrtrichtungen. Sie können gleichzeitig Züge in verschiedenen Betriebsarten fahren lassen. Sie Software beinhaltet natürlich auch eine Druckfunktion. DRIVING RAILWAY ist in 4 Versionen erhältlich. Eine Auflistung finden Sie am Ende dieses Abschnitts. Mit Hilfe von Erweiterungsversionen ist es möglich (siehe Preisliste), die einzelnen Versionen zu leistungsstärkeren Versionen aufzurüsten. Die Möglichkeiten von DRIVING RAILWAY sind immens, und können hier nicht alle im Detail beschrieben werden. Für detailliertere Informationen ist ein Handbuch (DRMAN) erhältlich. Für den Einstieg in DRIVING RAILWAY enthält das Startpaket PACKDRV alle erforderlichen Komponenten.

       
      Bezeichnung
      Maximale Anzahl der Blöcke
      Maxim. Anzahl der seriellen Schnittstellen
      Begrenzte Funktionalitäten
      Handbücher
      Serielles Gehauses
      Caddy
      DRIVLE
      10
      1
      Ja
      CDROM+Papier
      RS232
      DRIVLE-U
      10
      1
      Ja
      CDROM+Papier
      USB
      DRIV16
      16
      1
      Nein
      CDROM+Papier
      RS232
      DRIV16-U
      16
      1
      Nein
      CDROM+Papier
      USB
      DRIV32
      32
      1
      Nein
      CDROM+Papier
      RS232
      DRIV32-U
      32
      1
      Nein
      CDROM+Papier
      USB
      DRIVPLUS
      1024
      8
      Nein
      CDROM+Papier
      RS232
      DRIVPLUS-U
      1024
      8
      Nein
      CDROM+Papier
      USB

    Netzgeräte
Ein Netzgerät ist unverzichtbar, denn es stellt gleichzeitig die Fahrspannung für die Fahrzeuge zur Verfügung und versorgt die elektronischen Bauteile Die mit den Steuermodulen bestückten Gehäusen werden an dieses angeschlossen. Die Netzgeräte sind mit verschiedener Leistung erhältlich (entsprechend dem Leistungsbedarf der gleichzeitig fahrenden Züge und des Umfangs des Gleisnetzes). Man rechnet ca. 100 Watt für 20 Blöcke. Das Netzgerät kann gleichermaßen die Versorgungsspannung für zusätzliche Stromversorgungen OPAIG und OPAIGTWO liefern, welche in die Gehäuse BOIxx eingebaut werden. Bestimmte Netzgeräte beinhalten die Stromversorgung für eine Konstantbeleuchtung von Zügen. Diese speziellen Netzgeräte sind für die Versorgung von Blockmodulen, welche für Konstantbeleuchtung ausgerüstet sind, unerlässlich. Bei zwei Versionen ist es  möglich, das serielle Schnittstellenmodul, welches zusammen mit der Software geliefert wird, einzubauen. Diese Netzgeräte werden für transportable Modelleisenbahnanlagen empfohlen. Es ist möglich, mehrere Gehäuse an einem Netzgerät anzuschließen. Sie können dafür die Dreifachsteckdose (PWRBOX) und die Stromkabel mit 2m (DINPWR2) und 5m (DINPWR5) Länge verwenden.
       
      Bezeichnung Fahr-leistung Gesamt- leistung Konstantbe-

      leuchtung

      Größe (mm) Gewicht Caddy
      ALM75
      75 W
      75 W
      Nein
      152 x 132 x 84
      1,9 kg
      Nein
      ALM100
      100 W
      100 W
      Nein
      152 x 132 x 84
      2,1 kg
      ALM100HFACC
      100 W
      150 W
      Ja
      254 x 132 x 84
      3 kg
      ALM160
      160 W
      160 W
      Nein
      152 x 132 x 84
      3 kg
      ALM160HFACC
      160 W
      210 W
      Ja
      254 x 132 x 84
      4 kg
      ALM225G
      225 W
      225 W
      Nein
      202 x 180 x 84
      3,1 kg
      ALM225GHACC
      225 W
      275 W
      Ja
      302 x 180 x 84
      3,9 kg

    Gehäuse
In den Gehäusen werden die elektronischen Block- und Steuermodule untergebracht, welche die Blöcke, Weichen, Signale, etc. steuern. Es gibt verschiedene Gehäusegrößen, je nach Anzahl der erforderlichen Modulsteckplätze. Es ist möglich, alle Typen von Gehäusen miteinander zu kombinieren. Die Gehäuse werden untereinander durch einen Systembus verbunden (ein Kabel von 2m Länge wird mitgeliefert, Anschlüsse sind ab der Gehäusegröße BOI12 vorhanden, es gibt auch Kabel von 5 m Länge (DIN)). Bei den Gehäusen BOIMO und BOIMO6 muss man Kabel (KABEL) für den Systembus und die Versorgungsspannung gesondert bestellen. Die Stecker für die Anschlüsse dieser Gehäuse sind 5-polige DIN-Stecker (FICHEDIN). Es gibt Gehäuse mit und ohne  Bohrungen. Bei denen ohne  Bohrungen müssen diese erst noch gebohrt werden, die Gehäuse mit  Bohrungen ermöglichen das Hindurchführen von Kabeln durch das Gehäuse von den einzelnen Block- und Steuermodulen (Steckkarten) aus in Richtung zur Modelleisenbahnanlage. Bei dem dritten Typ von Gehäusen ist die Gehäuserückwand mit 25-poligen Anschlüssen (SUBD 25-polig) versehen; die passenden 25-poligen-Stecker, an welche die einzelnen Kabel zur Modellbahnanlage erst noch angelötet werden müssen, werden mitgeliefert (siehe Foto). Eine ausführliche Übersicht über die verschiedenen Gehäusetypen finden Sie am Ende dieses Abschnitts.

Es ist möglich, ein Netzgerät für die Weichen (OPAIG) und/oder eins für die Weichen und Zubehörteile (OPAIGTWO) in den Gehäusen ab BOI12 einzubauen. Diese Netzgeräte liefern eine ausgewählte Spannung zwischen 8 und 18V bis 2,5A für die Weichenschaltung, und 12V bis 2,5 A für die Zubehörteile.  

Wenn die Gesamtzahl der von einem Systembus zu verwaltenden Block- und Steuermodule 40 übersteigt, oder wenn die Länge der Kabel 25m übersteigt, muss zwischen den Gehäusen ein Bus-Verstärker (EXTBUS) angeschlossen werden (ein einziger pro Systembus). Er wird entweder von den Gehäusen mit Spannung versorgt (BOI12 und größer, wenn ein Netzteil OPAIG/OPAIGTWO eingebaut ist), oder mittels einer externen Stromversorgung, die nicht zum Lieferumfang gehört. 

       
      Bezeichnung
      Anzahl der Slots
      Anschluss bzw. Verbindung
      Größe (mm)
      Gewicht
      caddy
      BOI6U
      6
      Bohrung 107x211x110 0,6kg
      BOI6U-C
      6
      2 SUBD 25br 107x211x110 0,6kg
      BOI12U
      12
      Bohrung 157x211x110 0,9kg
      BOI12U-C
      12
      2 SUBD 25br 157x211x110 0,9kg
      BOI18U
      18
      Bohrung 207x211x110 1,1kg
      BOI18U-C
      18
      4 SUBD 25br 207x211x110 1,1kg
      BOI24U
      24
      Bohrung 257x211x110 1,3kg
      BOI24U-C
      24
      5 SUBD 25br 257x211x110 1,3kg
      BOI36U
      36
      Bohrung 357x211x110 1,6kg
      BOI36U-C
      36
      6 SUBD 25br 357x211x110 1,6kg

    Blockmodule (Gleismodule)
Mit Hilfe der Blockmodule werden die Blöcke mit Fahrspannung (auf 90 Hz gepulst) versorgt. Sie regulieren die Fahrspannung, sind kurzschlussfest und sie erkennen Kurzschlüsse im angeschlossenen Blockabschnitt. Sie realisieren den Richtungswechsel der Züge (außer bei einseitiger Fahrtrichtung). Sie erkennen Züge auf der jeweiligen Blockstrecke mit einer Empfindlichkeit von 10 KOhm.
Es gibt verschiedene Typen hinsichtlich der Baugröße der Modelleisenbahn und der Zugerkennung. Es gibt 4 Kategorien von Blockmodulen: Standardmodule für die Baugrößen von Z bis O mit der Unterbrechung für die Haltezone in der negativen Stromschiene (in Fahrtrichtung links), Blockmodule für die Baugrößen von Z bis O mit der Unterbrechung für die Haltezone in der positiven Stromschiene (in Fahrtrichtung rechts), Blockmodule für Baugröße HO im 3-Leiter Wechselstrom-System (Märklin HO) und Blockmodule für die Baugröße G (LGB).
.

Es lassen sich problemlos Gleisblöcke realisieren, welche in nur in einer oder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar sind und Blöcke ohne Haltezone für komplexe Weichenbereiche. Außerdem gibt es optional Blockmodule, mit denen sich eine konstante Zugbeleuchtung aktivieren oder deaktivieren lässt. In diesem Fall muss man im jeweiligen Fahrzeug einen Kondensator (CONDO oder CONDO-CMS, je nach Baugröße) mit dem Glühlämpchen/LED  in Serie schalten. Natürlich ist es möglich, die verschiedenen Blockmodule der jeweiligen Baugröße und des jeweiligen Systems (DC oder AC) gleichzeitig im selben Schienennetz zu verwenden.
       
      Bezeichnung
      Blocktyp (Gleiszonentyp)

      Konstant-

      beleuchtung
      .
      Erkennungstyp
      Baugröße
      Strom-
      stärke
      Zahl der Verbind-ungen
      Caddy
      MOCAN Beidseitige Fahrtrichtung
      Nein
      Standard (neg. Schiene)
      Z bis O
      1,5 A
      4
      MOCANU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Nein
      Standard (neg. Schiene)
      Z bis O
      1,5 A
      3
      MOCANA Ohne Haltzone
      Nein
      Standard (neg. Schiene)
      Z bis O
      1,5 A
      2
      MOHF Beidseitige Fahrtrichtung
      Ja
      Standard (neg. Schiene)
      Z bis O
      1,5 A
      4
      MOHFU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Ja
      Standard (neg. Schiene)
      Z bis O
      1,5 A
      3
      MOHFA Ohne Haltzone
      Ja
      Standard (neg. Schiene)
      Z bis O
      1,5 A
      2
      MPCAN Beidseitige Fahrtrichtung
      Nein
      Positive Stromschiene
      Z bis O
      1,5 A
      4
      MPCANU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Nein
      Positive Stromschiene
      Z bis O
      1,5 A
      3
      MPCANA Ohne Haltzone
      Nein
      Positive Stromschiene
      Z bis O
      1,5 A
      2
      MPHF Beidseitige Fahrtrichtung
      Ja
      Positive Stromschiene
      Z bis O
      1,5 A
      4
      MPHFU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Ja
      Positive Stromschiene
      Z bis O
      1,5 A
      3
      MPHFA Ohne Haltzone
      Ja
      Positive Stromschiene
      Z bis O
      1,5 A
      2
      MO3CAN Beidseitige Fahrtrichtung
      Nein
      3-Leiter
      AC
      HO
      1,5 A
      4
      MO3CANA Ohne Haltzone
      Nein
      3-Leiter
      AC
      HO
      1,5 A
      2
      MO3HF Beidseitige Fahrtrichtung
      Ja
      3-Leiter
      AC
      HO
      1,5 A
      4
      MO3HFA Ohne Haltzone
      Ja
      3-Leiter
      AC
      HO
      1,5 A
      2
      MOGCAN Beidseitige Fahrtrichtung
      Nein
      Negative Stromschiene
      G (LGB)
      4 A
      4
      MOGCANU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Nein
      Negative Stromschiene
      G (LGB)
      4 A
      3
      MOGCANA Ohne Haltzone
      Nein
      Negative Stromschiene
      G (LGB)
      4 A
      2
      MOGHF Beidseitige Fahrtrichtung
      Ja
      Negative Stromschiene
      G (LGB)
      4 A
      4
      MOGHFU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Ja
      Negative Stromschiene
      G (LGB)
      4 A
      3
      MOGHFA Ohne Haltzone
      Ja
      Negative Stromschiene
      G (LGB)
      4 A
      2
      MOZCAN Beidseitige Fahrtrichtung
      Nein
      Negative Stromschiene
      Z
      1,5 A
      4
      MOZCANU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Nein
      Negative Stromschiene
      Z
      1,5 A
      3
      MOZCANA Ohne Haltzone
      Nein
      Negative Stromschiene
      Z
      1,5 A
      2
      MOZHF Beidseitige Fahrtrichtung
      Ja
      Negative Stromschiene
      Z
      1,5 A
      4
      MOZHFU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Ja
      Negative Stromschiene
      Z
      1,5 A
      3
      MOZHFA Ohne Haltzone
      Ja
      Negative Stromschiene
      Z
      1,5 A
      2
      MOOCAN Beidseitige Fahrtrichtung
      Nein
      Negative Stromschiene
      O
      3 A
      4
      MOOCANU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Nein
      Negative Stromschiene
      O
      3 A
      3
      MOOCANA Ohne Haltzone
      Nein
      Negative Stromschiene
      O
      3 A
      2
      MOOHF Beidseitige Fahrtrichtung
      Ja
      Negative Stromschiene
      O
      3 A
      4
      MOOHFU

      Einseitige

      Fahrtrichtun
      Ja
      Negative Stromschiene
      O
      3 A
      3
      MOOHFA Ohne Haltzone
      Ja
      Negative Stromschiene
      O
      3 A
      2

Steuermodule mit 8 Ausgängen
(für Weichen, Signale und Zubehör)

Das Steuermodul besitzt 8 Ausgänge, welche unabhängig voneinander angesteuert werden können (auch zu einem Impuls oder zum Blinken). Es gibt zwei Modelle, bei denen sich die Stromstärke umstellen lässt. Bei der Version MOOUT kann man von 24V Gleichspannung und einem maximalen Strom von 350 mA und auf einen maximalen Strom in Impulsform von 250mA umschalten. Bei der Version MOPUI  ist dieses von 40V Gleichspannung und einem maximalen Strom von 1,5A und auf einen Strom in Impulsform mit maximal 3A umschalten.

Die Steuermodule mit 8 Ausgängen sind vielseitig einsetzbar. Mit ihnen lassen sich die Weichen, Signale und Zubehörteile (Lampen; Motoren für verschiedene Animationen, etc.) steuern. In den Steuermodulen ist keine Stromversorgung integriert. Deshalb benötigen Sie ein separates Netzgerät (nur bei Gleichspannung), um diese mit der zu schaltenden Spannung zu versorgen. Sie können dafür unsere  zu diesem Zweck entwickelten Netzgeräte (OPAIG und OPAIGTWO) verwenden. Die Zubehörteile werden einerseits am gemeinsamen Pluspol des zusätzlichen Netzgerätes für die Zubehörteile (oder Weichen), und andererseits an einer der Anschlussklemmen des 8-Ausgang-Steuermoduls angeschlossen (Steuermodul siehe Foto).
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      Hersteller
      Gleichspannung
      8-Ausgang-Steuermodul
      Anzahl d. Motoren pro Steuermodul
      Notwendige Erweiterung
      ARNOLD
      15v
      MOOUT
      4
      -
      FLEISCHMANN
      15v
      MOOUT
      4
      -
      FULGUREX
      12v
      MOOUT
      8
      EXTLENT8
      JOUEF
      18v
      MOPUI
      4
      -
      LEMACO
      12v
      MOOUT
      8
      EXTLENT8
      LGB
      2x15v
      MOOUT
      4
      EXTLGB
      PECO
      20v mini
      MOPUI
      4
      -
      ROCO
      15v
      MOOUT
      4
      -
      TORTOISE
      12v
      MOOUT
      8
      EXTLENT8
      MINITRIX
      15v
      MOPUI
      4
      -
      LIMA
      16v
      MOPUI
      4
      -
      MÄRKLIN
      15v
      MOPUI
      4
      -
      CONRAD 12v MOOUT 8 EXTLENT8
      PEGASE
      8v
      MOOUT
      8
      -
Bei allen angeführten Marken handelt es sich um eingetragene Markennamen. Bei der Auflistung besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit..
      * DIOPUI
Hierbei handelt es sich um eine Einheit von Dioden 1N4004, die als Leerlaufdioden in Parallelschaltung an jeder Spule des Weichenmotors oder so nah wie möglich angeschlossen werden müssen (unbedingt erforderlich, ansonsten besteht das Risiko, die Spule zu zerstören, sowie die Missachtung der EU-Richtlinien).
      * EXTLENT2/4/6/8

Diese Erweiterung ermöglicht es, Weichenmotoren (2, 4, 6 oder 8) an einem 8-Ausgang-Steuermodul (MOOUT) anzuschließen. Es bewirkt die Änderung der Fahrtrichtung. Sie wird am 8-Ausgang-Steuermodul, an den Weichenmotoren und am Netzgerät (12V) angeschlossen. Sie wird unter der Modellbahnplatte montiert, und ist mit Anschlussklemmen ausgestattet.
      * EXTINV
Mit Hilfe dieser Erweiterung lässt sich ein LED-Signal anschließen, wobei alle Minuspole miteinander verbunden werden. Wenn das Signal mit Glühlämpchen oder mit einer LED, bei der alle Pluspole miteinander verbunden werden, ausgestattet ist, wird das Signal direkt am Steuermodul MOOUT angeschlossen (mit Widerständen bei der LED). Sie existiert in zwei Versionen: mit Anschlussklemmen (EXTINV)..
      * EXTLGB
Diese Erweiterung erlaubt es, 4-LGB-Weichen mit Hilfe eines standardmäßigen 8-Ausgang-Steuermoduls zu verwalten. Sie ist mit Anschlussklemmen ausgestattet, und benötigt ein 12V-Netzgerät für die Erweiterung selbst und eine symmetrische 15V-Stromversorgung (der mathematische Betrag der Spannung ist an beiden Polen gleich) für die Weichen.
    Kontrollmodule und Verschiedenes
       
      * MOCLA: Rückmeldemodul für ein Stellpult
Mit diesem Rückmeldemodul lässt sich ein Stellpult (für Weichen, Signale) anschließen. Ein Rückmeldemodul kann maximal bis zu 56 Tasten verwalten. Mit Hilfe der Software lässt sich jede Taste mit einem Vorgang belegen. Das Rückmeldemodul läuft unter dem Multiplexsystem, um die Adernanzahl auf 15 zu reduzieren. Es ist erforderlich, jeden Taster/Schalter mit einer 1N4148i-Diode (DIODE) in Serie zu schalten. Das Rückmeldemodul kann auch zur Rückmeldung von Zuständen in der Anlage, z.B. Endlagen der Weichen, verwendet werden.
      * MOAFF: Anzeige
Das Anzeigemodul kann LED’s (maximal 32 pro Anzeigemodul) ansteuern, um Informationen auf dem Stellpult anzuzeigen. Seine Funktionsweise ist ebenfalls als Multiplex-System ausgeführt. Mit Hilfe des zusätzlichen Zubehörteils CLOCK lässt sich die Uhrzeit in Stunden und Minuten anzeigen. Innerhalb der Softwarefunktionen gibt es zusätzlich eine beschleunigte Uhrenfunktion, die sich natürlich auch anzeigen lässt (24h-Simulationen dauern in Echtzeit 1/2, 1, 2, etc., Stunden) auf einer Anzeige.
      * MOREG: Fahrregler
Mit Hilfe dieser Elemente lassen sich Steuerpulte zur Regelung der Fahrspannung (Fahrgeschwindigkeit, aber auch Fahrtrichtung, Nothalt) ansteuern und erstellen, mit denen sich die Züge manuell fahren lassen. Ein MOREG ist ein Steuermodul, mit dem sich bis zu 4 Fahrregler oder Schalter verwalten lassen. Weil es verschiedene Möglichkeiten bezüglich des Steuermodus gibt, ist es genauer betrachtet möglich, zwischen einem und vier Zügen zu steuern (4 Züge, wenn man nur die Geschwindigkeit steuern will, 2 bei getrennter Steuerung von Geschwindigkeit und Bremse, einer bei Geschwindigkeit, Bremse, Brems- und Beschleunigungsverzögerung). Das Steuermodul MOREG wird ohne Fahrregler und Schalter geliefert. Diese können Sie als Set (POTREG) bestellen, um selbständig ein Steuerpult zu bauen. Wir können gleichermaßen gebrauchsfertige Steuerpulte liefern, bei denen das Steuermodul MOREG ebenfalls dabei ist. Es gibt zwei Modelle: Beim ersten BOIREG/PUPREG lassen sich vier Fahrregler mit jeweils einem Kabel von 3,50m Länge anschließen (siehe Foto).
      * MOLCD: Steuermodul für eine LCD-Anzeige
Dieses Steuermodul ermöglicht es, Informationen (Geschwindigkeit des Zugs, etc.) auf einem LCD-Display anzuzeigen (von 1 Zeile mit 8 Zeichen bis zu 4 Zeilen mit 40 Zeichen möglich). Wir schlagen Ihnen eine Anzeige mit 2 Zeilen und 16 Zeichen (LCD2_16) vor. Wir können Ihnen auf Anfrage auch andere Modelle liefern. 
      * MOPAP: Steuermodul für einen Schrittmotor/Stufenmotor
Dieses Steuermodul ermöglicht es, einen unipolaren Schrittmotor zu steuern (von 2 bis 24V,bei max. 3A40V Gleichspannung). Es ist möglich, an diesem Steuermodul verschiedene Motorentypen oder den unipolaren 48-Stufen-Motor PAP (12V, 0,7A) anzuschließen. Mit Hilfe der Software ist es möglich (in dem Menü „weitere Zubehörteile") die Rotationsgeschwindigkeit, die Rotationsrichtung und die Zahl der durchzuführenden Schritte zu modifizieren (der Motor läuft entweder für eine bestimmte Anzahl von Impulsen oder permanent, wobei sich seine Geschwindigkeit exakt angeben lässt)..