Driving
Railway
* Systemmerkmale
* Software
* Netzgeräte
* Gehäuse
* Blockmodule (Gleismodule)
* Modul mit 8 Ausgängen (für Weichen,
Signale und Zubehör)
* Kontrollmodule und Verschiedenes
Systemmerkmale
- Systemanforderungen:
Windows 98/2000/ME/XP/Vista.
- Das System ist völlig unabhängig von Herstellern
und Marken.
- Es ist in allen Baugrößen von Z bis G einsetzbar -
auch bei 3-Leiter Wechselstrom (AC) Märklin, oder 3-Leiter Gleichstrom
(DC).
- Ohne Lokdecoder – keine teureren Umbauten
erforderlich.
Das System beruht auf dem klassischen Prinzip der Blocksteuerung.
Jeder Blockabschnitt wird mit Hilfe eines eigenen Blockmoduls nach Bedarf individuell
angesteuert und mit Fahrspannung versorgt. Die Fahrspannung wird zusammen
mit allen Zugparametern (Minimal-, Maximalgeschwindigkeit, Brems- und
Beschleunigungsverzögerung, etc.) von Block zu Block weitergegeben.
Das System kennt zu jeder Zeit die Position jedes Zugs. Weichen, Signale
und Lichtanlagen werden ebenfalls mit Hilfe von Schaltmodulen gesteuert. - Einfache Verkabelung, immer nach dem gleichen
Prinzip.
- Wahl der verschiedenen Betriebsarten: MANUELL, HALBAUTOMATISCH- und VOLLAUTOMATISCH.
- Sofortstopp (Notbremse) in allen Betriebsarten.
- Fahrbetrieb der Züge in beiden Fahrtrichtungen möglich.
- Beschleunigungs- und Bremsverzögerung in bis zu 158
Stufen (anstatt 28 bei DCC) wählbar.
- Schematische Darstellung der Gleisanlage auf dem Monitor
(Windowsoberfläche).
- Verfolgung der Züge in Echtzeit und Anzeige der
Weichenstellung auf dem Monitor.
- Steuerung der Züge vom PC
und/oder von
einem externen Steuer- bzw. Stellpult aus. - Einzelne Loks, vollständige Züge, Doppeltraktionen,
schiebende Loks, sowie ziehende Lok vorne und gleichzeitig schiebende Lok
am Zugende sind möglich.
- PC gesteuerter Simulationsbetrieb der Anlage auf
dem Monitor.
- Steuerung der Signale (SNCF und DB) vom Stellpult
und PC aus möglich.
- Der Größe der Modelleisenbahnanlage, der Anzahl
der gleichzeitig fahrenden Züge und der Anzahl der Signale und der Zubehörteile
sind fast keine Grenzen gesetzt.
- Das System beruht auf einem Zusammenwirken von der
Software, den Netzgeräten, den Gehäusen für die einzelnen Module, den Blockmodulen,
den Steuermodulen für die Weichen, Signale und dem Zubehör.
- Alle Arten von Weichenantrieben von den
verschiedenen Herstellern sind steuerbar.
- Konstantbeleuchtung der Züge (Loks und Wagen), auch
bei stehendem Fahrzeugen, als optionales Zubehör.
- Das gesamte Material entspricht den einschlägigen
EU-Richtlinien und trägt als Zeichen der Konformität das
-Zeichen.
DRIVING RAILWAY wird hinsichtlich der erforderlichen
Komponenten individuell ganz auf Ihre persönliche Modelleisenbahnanlage
abgestimmt. Sowohl die erforderliche Version der Software, als auch die
Anzahl und Ausführung des/der Netzgeräte (für den unterschiedlichern
Leistungsbedarf erhältlich, ggf. auch mit optional integrierter Konstantzugbeleuchtung)
ist von der Größe Ihrer Anlage abhängig, ebenso wie die benötigte Anzahl
von Steuermodulen für die Blöcke, Weichen, Signale und Zubehörteile, sowie
die Größe der dazu erforderlichen Gehäuse (Die Gehäuse werden
untereinander über den Systembus verbunden).
Das System wird über die standardmäßige
serielle Schnittstelle RS232 am PC’s oder Laptop’s angeschlossen.
Sie müssen Ihren PC also nicht einmal öffnen. Die einzelnen Block- und Steuermodule
werden über den Systembus miteinander verbunden, der bis zu 25m (50m mit optionaler
Buserweiterung) lang sein darf. Der Systembus ist mit allen Gehäusen verbunden.
Die Gehäuse werden untereinander über ein mit 5-poligen DIN-Steckern
ausgestattetes Buskabel verbunden (dieses Kabel wird ab der Gehäuseversion
BOI12 mitgeliefert). Es ist möglich, bis zu 128 Block- und Steuermodule an einen
Bus anzuschließen, und DRIVING RAILWAY (die Version +) kann
insgesamt bis zu 8 Busse verwalten, was einer Anzahl von 1024 Block- und Steuermodulen entspricht.
Das Gleisnetz der Modelleisenbahnanlage
wird in Blöcke (Gleisabschnitte) unterteilt (ein Block wird meistens von
zwei Weichenzonen begrenzt).
Beim Einsatz von DRIVING RAILWAY müssen mindestens
die Blöcke und die Weichen (2-Wegweichen, 3-Wegweichen, Kreuzungsweichen und
Drehscheiben) mit den notwendigen Elementen
ausgestattet werden. Es ist selbstverständlich möglich, nur einen Teil der
Modelleisenbahnanlage auszurüsten, denn DRIVING RAILWAY kann auch
kombiniert mit einem nichtausgestatteten (konventionellen) Anlagenteil betrieben
werden.
Das System ist Plug and Play fähig,
was bedeutet, dass es automatisch die angeschlossenen elektronischen Block- und
Steuermodule erkennt. Zusätzlich zu den Signalen können mit diesem System
Zubehörteile wie Bahnübergänge, Straßenlaternen, Beleuchtung in den Häusern,
etc., gesteuert werden.
Software
Die Software ist das Herz
des Systems. Bevor Sie damit beginnen, Ihre Züge fahren zu lassen,
empfiehlt es sich, den Gleisplan der Anlage schematisch am PC einzugeben, denn
auf diese Weise ist es dann möglich, das Fahren der Züge und die Stellung
der Weichen am Monitor zu überwachen (Bei der Eingabe des Gleisplans wählen
sie per Mausklick aus dem entsprechenden Menü einfach die erforderlichen Gleiselemente
aus und positionieren diese in dem gewünschten Ausrichtungswinkel).
Das System „versteht" Ihre Modelleisenbahnanlage.
Beispielsweise kennt es zu jedem Zeitpunkt alle Positionen der Züge, die Stellungen
der Weichen und weiß somit im Voraus, in welchen Block ein Zug als nächstes einfahren
darf, bzw. wird. Es errechnet bzw. kontrolliert,
welche Blöcke bereits besetzt und welche zu diesem Zeitpunkt frei sind und auch
im nächsten Schritt nicht von einem anderen Zug besetzt werden, sodass die Züge
ihre Fahrstraßen gefahrlos passieren und in den nächsten Block fahren können. Das
System kennt ebenfalls die zulässigen Fahrtrichtungen für jeden Block und auch
die Steuerung von Kehrschleifen realisiert es problemlos. Es erkennt ebenfalls
das Passieren zweier Züge im Gegenzugverkehr auf einem für 2-Fahrtrichtungen
zugelassenen Gleis, um ein letztes Beispiel zu nennen. Zusätzlich zu den
Schienen und den Weichen ist es möglich, Signale, Text, Buttons
(= anklickbare Flächen deren Funktionen Sie selbst bestimmen können)
und Zubehörteile auf dem Monitor zu platzieren. Ist der Gleisplan einmal
erstellt, berechnet das System von alleine die Übergänge zwischen den Blockstellen
und den Großteil der notwendigen Informationen bezüglich der Funktionsweise der
Anlage.

Eine Vielzahl
von Parametern ermöglicht es, die Funktionsweise Ihrer
Modelleisenbahnanlage nach Ihren persönlichen Wünschen anzupassen. So lässt
sich unter anderem für jeden Block außer der zulässigen Fahrtrichtung, auch die
maximale Fahrgeschwindigkeit, die Konstantbeleuchtung (optional), der Typ der
Loks, welche im AUTOMATIKBETRIEB diesen Block befahren dürfen und eine historische
Epoche festlegen (so kann man beispielsweise realisieren, dass in einem
bestimmten Bahnhof ausschließlich Züge aus dem 19. Jahrhundert anhalten). Auch
den Loks selbst können Parameter zugeordnet werden. Durch die Angabe der
Minimal- und Maximalgeschwindigkeit, der Brems- und Beschleunigungsverzögerung,
des Lok- und/oder Zugtyps (E-Lok, Diesellok, Personenzug, Güterzug, etc.),
erstellen Sie für jede Lok ein eigenes Profil. Die Software überwacht ebenfalls
die physische Stellung der Weichen, und bei Weichen mit Rückmeldung wird auch deren
Stellung auch auf dem Monitor angezeigt, wenn Sie die Weiche von Hand verstellen.
Sie steuern gleichermaßen auch die Zubehörteile
in dem Sie definieren, unter welchen Bedingungen sie aktiviert werden
sollen (Befahren eines Blocks durch einen Zug, Fahrtrichtung, Loktyp ...). Auf
diese Weise lässt sich also z.B. sehr leicht ein Bahnübergang steuern. Nach dem
gleichen Prinzip lässt sich auch ein rot blinkendes Signal steuern, wenn Sie
eine normales Glühlämpchen (oder LED) benutzen und dieses über einen
Anschluss des Steuermoduls MOOUT ansteuern. Mit Hilfe der erweiterten Zubehörteile ist es möglich, beispielsweise einen Schrittmotor zu
verwalten, oder einen linearen (mit einem Steuermodul MOCAN), oder eine LCD-Display,
welches die Geschwindigkeit der Züge anzeigt. Das externe Stellpult, welches
bei DRIVING
RAILWAY ebenfalls erhältlich ist, ist mit den gleichen Schaltern und
Anzeigen (LED) ausgestattet, wie ein konventionelles Stellpult (optional). Eine
Schalterbetätigung genügt, um die gewünschte Aktion auszuführen (z.B. das
Stellen einer Weiche, schalten einer programmierten Fahrstraße). Es ist
möglich, mehrere Stellpulte auf einer Modelleisenbahnanlage zu haben. Natürlich
ist es auch möglich, die Züge manuell mit Hilfe von Fahrreglern
zu steuern (siehe z.B. PUPREG). Eine Vielzahl von Buttons ermöglicht es,
zahlreiche Aktionen per einfachen Mausklick auszulösen bzw. durchführen zu
lassen. Die Benutzeroberfläche ist äußerst übersichtlich in der bekannten
Windows-Oberfläche mit Buttons und Menüleisten gestaltet.

Die Funktion
„Abschnitte/Strecken" innerhalb der Programms ermöglicht es, die
Stellung mehrerer Weichen zum gleichen Zeitpunkt zu programmieren. Diese
vordefinierten Fahrstraßen können dann durch ein bestimmtes Ereignis, durch Schalterbetätigung
auf dem externen Stellpult oder durch anklicken von Buttons auf dem Monitor
aufgerufen werden.
In DRIVING
RAILWAY ist auch die Verwaltung von Geräuschen (WAV-Dateien)
integriert, bei denen es sich beispielsweise um das Pfeifen von Loks, Ansagen
am Bahnhof, etc., handeln kann. Sie können entweder durch den entsprechenden
Button auf dem Steuerpult am Monitor, durch ein bestimmtes Ereignis oder durch eine
Schalterbetätigung auf einem externen Stellpult ausgelöst werden.

Signal SNCF |

Signal SNCB |

Signal CFF/SBB |

Signal OBB |

Signal DB |

Signal DR |
Mit Hilfe der Software
lassen sich die Standardlichtsignale der DB oder der SNCF steuern. Es genügt,
den Typ des Signals anzugeben (einschließlich der Erinnerung zur Reduzierung
der Geschwindigkeit mit 8 Lampen bei der SNCF). Das Signal wird
automatisch entsprechend der geschalteten Fahrstraße, der Stellung der Weichen
und der Position der Züge gesteuert und dies alles ohne aufwendige Verkabelung.
Sie können die Fahrstraßen und die Typen der Signale jederzeit ändern.
Weiterhin gibt es die
Funktion „Kontrollsimulation" der Modelleisenbahnanlage.
Prinzipiell brauchen sie für diese Funktion nicht einmal eine real existierende
Modelleisenbahnanlage. Wenn Sie alle notwendigen Eingaben (Gleisplan und
Zusatzinformationen) beendet haben, können Sie eine Kontrolle des Systems
durchführen lassen und in einer Liste werden auftretende Fehler angezeigt. Sie
können Ihre Lokomotiven dann virtuell auf Ihrem Monitor fahren lassen. Sie
haben Zugang zu allen Softwareversionen (Anmerkung: Die Demo-Version ist darauf
begrenzt, 4 Züge gleichzeitig fahren zu lassen).
Die Verkabelung ist
sehr einfach, denn sie erfolgt immer nach dem gleichen Prinzip.
Beispielsweise genügen 4 Adern für einen in beide Fahrtrichtungen befahrbaren
Block, für eine Weiche mit zwei Spulen reichen zwei Adern (plus eine gemeinsame
Ader) aus.
Sind einmal alle notwendigen Elemente verkabelt (eine Anleitung liegt bei),
müssen nur noch einige Parameter eingegeben (es genügt, die Adresse der Steuermodule
und eventuell die Nummern der belegten Anschlüsse einzugeben) und die
abschließenden Kontrolltests durchgeführt werden. Die Software beinhaltet
zahlreiche Testroutinen, um schnell jeden Fehler erkennen zu können.
Sind einmal alle notwendigen Vorbereitungen (Einbau
der Komponenten, Verkabelung, Eingabe einiger Informationen und die
Kontrolltests) durchgeführt, ist der Moment gekommen, Ihre Modelleisenbahnanlage
fahren zu lassen. Nun können Sie Ihre Züge vom PC (oder von einem externen
Steuer- bzw. Stellpult, sofern Sie derartige angeschlossen haben) aus steuern.
Jede Lokomotive und jeder Zug wird mit Ihren bzw. seinen eigenen
Parametern versehen (Minimal-, Maximal- und Durchschnittsgeschwindigkeit,
Brems- und Beschleunigungsverzögerung, Typ der Lok und des Zuges, historische
Epoche). Sie können bis zu 65536 verschiedene Lokomotivprofile anlegen. Wird
eine Lok auf die Schienen gestellt, muss nur Ihr entsprechendes Profil aus der
zu Beginn erstellten Lokliste ausgewählt werden. Wohin auch immer sich die Lok
bewegt und in welchem Steuermodus auch immer sie fährt (manuell, halb- oder vollautomatisch)
- ihre Parameter folgen ihr überall hin. Sie wissen jederzeit, wo sich welche
Lok gerade befindet, indem sie auf das Kontrollfenster auf dem Monitor schauen
(jeder Lok wird eine eigene Farbe zugeordnet). In einem anderen Fenster wird
eine aktuelle Liste der Züge angezeigt, die sich auf den Schienen befinden. Der
Block, in dem die Züge sich jeweils gerade befinden, ihre Fahrtrichtung und
ihre Geschwindigkeit werden ebenfalls angezeigt. Jeder Zug besitzt seine
eigene Geschwindigkeit und reagiert mit seinem eigenen
Trägheitsverhalten. Sie können jede Lok unabhängig von den anderen in vier
hauptsächlichen Betriebsarten steuern. Das Menü „Betriebsarten" ermöglicht
es Ihnen somit, die Funktionsweise der Steuerung individuell an Ihre
Bedürfnisse anzupassen.

-MANUELL: Der Zug wird also manuell gefahren. Sie
selbst fahren Ihren Zug. Sie können ihn entweder über ein kleines Fenster
auf dem Bildschirm steuern, in dem ein Fahrregler dargestellt ist, oder über
einen externen Fahrregler. Hier sind wiederum verschiedene Betriebsarten und
Eigenschaften wählbar: Ausschließliches Steuern der Geschwindigkeit, Steuerung
von Beschleunigung und Bremsen unabhängig voneinander, ob der Zug im Fall eines
Nothalts automatisch wieder losfährt, etc.
-VOLLAUTOMATISCH: Die Steuerung der Züge wird völlig vom PC
übernommen. Die Software lässt die Züge von alleine losfahren und anhalten,
stellt die Weichen, etc., und dies quasi immer zufällig, wobei sie
natürlich die verschiedenen Parameter berücksichtigt werden, die den einzelnen
Blöcken und Loks zuvor zugeordnet worden sind.
-FAHRSTRECKE: Der Zug fährt eine Strecke, die Sie zuvor
definiert haben (die Nummern der nacheinander zu durchfahrenden Blöcke werden
eingegeben, und wo der Zug eventuell anhalten soll). Sie können selbst Fahrpläne
und eine normale Dauer der Fahrstrecke eingeben. Letzteres, um Abweichungen vom
Fahrplan berücksichtigen zu können. Die Uhr kann „beschleunigt" werden,
wobei die Dauer eines realen 24h-Tages dann zwischen 10 Minuten und 24 Stunden
liegen kann.
-AUFNAHMEFUNKTION:
Der Zug fährt eine Strecke nach, die zuvor manuell gefahren und gespeichert worden
ist. Das System wiederholt alle Veränderungen der Geschwindigkeit, alle
Haltevorgänge und alle Signal- und Weichenstellungen, und dies mit einer
Synchronisierung bei jedem Übergang von einem Block zum nächsten. Es ist
ebenfalls möglich, die Züge sehr präzise an den Bahnsteigen halten zu lassen,
bevor sie die Haltezone erreichen.
Der Sofortstopp gewährleistet jederzeit Sicherheit, in welcher
Betriebsart auch immer Sie Ihre Züge fahren lassen, und dies in beiden
Fahrtrichtungen. Sie können gleichzeitig Züge in verschiedenen Betriebsarten
fahren lassen. Sie Software beinhaltet natürlich auch eine Druckfunktion.
DRIVING RAILWAY ist in 4
Versionen erhältlich. Eine Auflistung finden Sie am Ende dieses Abschnitts. Mit
Hilfe von Erweiterungsversionen ist es möglich (siehe Preisliste), die
einzelnen Versionen zu leistungsstärkeren Versionen aufzurüsten. Die
Möglichkeiten von DRIVING RAILWAY sind immens, und können hier nicht alle im
Detail beschrieben werden. Für detailliertere Informationen ist ein Handbuch
(DRMAN) erhältlich. Für den Einstieg in DRIVING RAILWAY enthält das
Startpaket PACKDRV alle erforderlichen Komponenten.
|
Bezeichnung
|
Maximale Anzahl
der Blöcke
|
Maxim. Anzahl der
seriellen Schnittstellen
|
Begrenzte
Funktionalitäten
|
Handbücher
|
Serielles Gehauses
|
Caddy
|
| DRIVLE |
10
|
1
|
Ja
|
CDROM+Papier |
RS232
|
|
| DRIVLE-U |
10
|
1
|
Ja
|
CDROM+Papier |
USB
|
|
| DRIV16 |
16
|
1
|
Nein
|
CDROM+Papier |
RS232
|
|
| DRIV16-U |
16
|
1
|
Nein
|
CDROM+Papier |
USB
|
|
| DRIV32 |
32
|
1
|
Nein
|
CDROM+Papier |
RS232
|
|
| DRIV32-U |
32
|
1
|
Nein
|
CDROM+Papier |
USB
|
|
| DRIVPLUS |
1024
|
8
|
Nein
|
CDROM+Papier |
RS232
|
|
| DRIVPLUS-U |
1024
|
8
|
Nein
|
CDROM+Papier |
USB
|
|
Netzgeräte
Ein Netzgerät ist
unverzichtbar, denn es stellt gleichzeitig die Fahrspannung für die
Fahrzeuge zur Verfügung und versorgt die elektronischen Bauteile. Die mit den Steuermodulen bestückten Gehäusen werden an dieses angeschlossen.
Die Netzgeräte sind mit verschiedener Leistung erhältlich (entsprechend dem
Leistungsbedarf der gleichzeitig fahrenden Züge und des Umfangs des Gleisnetzes).
Man rechnet ca. 100 Watt für 20 Blöcke. Das Netzgerät kann gleichermaßen die
Versorgungsspannung für zusätzliche Stromversorgungen OPAIG und OPAIGTWO liefern,
welche in die Gehäuse BOIxx eingebaut werden. Bestimmte Netzgeräte beinhalten
die Stromversorgung für eine Konstantbeleuchtung von Zügen. Diese speziellen
Netzgeräte sind für die Versorgung von Blockmodulen, welche für
Konstantbeleuchtung ausgerüstet sind, unerlässlich. Bei zwei Versionen ist es
möglich, das serielle Schnittstellenmodul, welches zusammen mit der Software geliefert wird, einzubauen. Diese Netzgeräte werden
für transportable Modelleisenbahnanlagen empfohlen. Es ist möglich, mehrere Gehäuse an einem Netzgerät anzuschließen.
Sie können dafür die Dreifachsteckdose (PWRBOX) und die Stromkabel mit 2m
(DINPWR2) und 5m (DINPWR5) Länge verwenden.
Gehäuse
In den Gehäusen werden die
elektronischen Block- und Steuermodule untergebracht, welche die Blöcke,
Weichen, Signale, etc. steuern. Es gibt verschiedene Gehäusegrößen, je nach
Anzahl der erforderlichen Modulsteckplätze. Es ist möglich, alle Typen von
Gehäusen miteinander zu kombinieren. Die Gehäuse werden untereinander durch einen
Systembus verbunden (ein Kabel von 2m Länge wird mitgeliefert, Anschlüsse sind
ab der Gehäusegröße BOI12 vorhanden, es gibt auch Kabel von 5 m Länge (DIN)).
Bei den Gehäusen BOIMO und BOIMO6 muss man Kabel (KABEL) für den Systembus und die
Versorgungsspannung gesondert bestellen. Die Stecker für die Anschlüsse dieser
Gehäuse sind 5-polige DIN-Stecker (FICHEDIN). Es gibt Gehäuse mit und ohne Bohrungen. Bei denen ohne Bohrungen müssen
diese erst noch gebohrt werden, die Gehäuse mit Bohrungen
ermöglichen das Hindurchführen von Kabeln durch das Gehäuse von den einzelnen Block-
und Steuermodulen (Steckkarten) aus in Richtung zur Modelleisenbahnanlage. Bei
dem dritten Typ von Gehäusen ist die Gehäuserückwand mit 25-poligen Anschlüssen
(SUBD 25-polig) versehen; die passenden 25-poligen-Stecker, an welche die
einzelnen Kabel zur Modellbahnanlage erst noch angelötet werden müssen,
werden mitgeliefert (siehe Foto). Eine ausführliche Übersicht über
die verschiedenen Gehäusetypen finden Sie am Ende dieses Abschnitts.

Es ist möglich, ein Netzgerät
für die Weichen (OPAIG) und/oder eins für die Weichen und Zubehörteile
(OPAIGTWO) in den Gehäusen ab BOI12 einzubauen. Diese Netzgeräte liefern eine
ausgewählte Spannung zwischen 8 und 18V bis 2,5A für die Weichenschaltung, und
12V bis 2,5 A für die Zubehörteile.

Wenn die Gesamtzahl der von einem
Systembus zu verwaltenden Block- und Steuermodule 40 übersteigt, oder wenn die
Länge der Kabel 25m übersteigt, muss zwischen den Gehäusen ein Bus-Verstärker
(EXTBUS) angeschlossen werden (ein einziger pro Systembus). Er wird entweder
von den Gehäusen mit Spannung versorgt (BOI12 und größer, wenn ein Netzteil OPAIG/OPAIGTWO
eingebaut ist), oder mittels einer externen Stromversorgung, die nicht zum Lieferumfang
gehört.

|
Bezeichnung
|
Anzahl der Slots
|
Anschluss bzw. Verbindung
|
Größe (mm)
|
Gewicht
|
caddy
|
| BOI6U |
6
|
1 Bohrung |
107x211x110 |
0,6kg |
|
| BOI6U-C |
6
|
2
SUBD 25br |
107x211x110 |
0,6kg |
|
| BOI12U |
12
|
2 Bohrung |
157x211x110 |
0,9kg |
|
| BOI12U-C |
12
|
2
SUBD 25br |
157x211x110 |
0,9kg |
|
| BOI18U |
18
|
3 Bohrung |
207x211x110 |
1,1kg |
|
| BOI18U-C |
18
|
4
SUBD 25br |
207x211x110 |
1,1kg |
|
| BOI24U |
24
|
4 Bohrung |
257x211x110 |
1,3kg |
|
| BOI24U-C |
24
|
5
SUBD 25br |
257x211x110 |
1,3kg |
|
| BOI36U |
36
|
6 Bohrung |
357x211x110 |
1,6kg |
|
| BOI36U-C |
36
|
6
SUBD 25br |
357x211x110 |
1,6kg |
|
Blockmodule (Gleismodule)
Mit Hilfe der Blockmodule
werden die Blöcke mit Fahrspannung (auf 90 Hz gepulst) versorgt. Sie regulieren
die Fahrspannung, sind kurzschlussfest und sie erkennen Kurzschlüsse im
angeschlossenen Blockabschnitt. Sie realisieren den Richtungswechsel der Züge
(außer bei einseitiger Fahrtrichtung). Sie erkennen Züge auf der jeweiligen Blockstrecke mit
einer Empfindlichkeit von 10 KOhm.
Es gibt verschiedene Typen hinsichtlich der Baugröße der Modelleisenbahn und
der Zugerkennung. Es gibt 4 Kategorien von Blockmodulen: Standardmodule für die
Baugrößen von Z bis O mit der Unterbrechung für die Haltezone in der negativen
Stromschiene (in Fahrtrichtung links), Blockmodule für die Baugrößen von Z bis
O mit der Unterbrechung für die Haltezone in der positiven Stromschiene (in
Fahrtrichtung rechts), Blockmodule für Baugröße HO im 3-Leiter Wechselstrom-System
(Märklin HO) und Blockmodule für die Baugröße G (LGB)..

Es lassen sich problemlos Gleisblöcke
realisieren, welche in nur in einer oder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar
sind und Blöcke ohne Haltezone für komplexe Weichenbereiche. Außerdem gibt es optional
Blockmodule, mit denen sich eine konstante Zugbeleuchtung aktivieren oder
deaktivieren lässt. In diesem Fall muss man im jeweiligen Fahrzeug einen
Kondensator (CONDO oder CONDO-CMS, je nach Baugröße) mit dem Glühlämpchen/LED in Serie schalten. Natürlich ist es möglich, die verschiedenen Blockmodule
der jeweiligen Baugröße und des jeweiligen Systems (DC oder AC) gleichzeitig im
selben Schienennetz zu verwenden.
|
Bezeichnung
|
Blocktyp
(Gleiszonentyp)
|
Konstant-
beleuchtung.
|
Erkennungstyp
|
Baugröße
|
Strom-
stärke
|
Zahl der
Verbind-ungen
|
Caddy
|
| MOCAN |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Nein
|
Standard (neg. Schiene) |
Z bis O
|
1,5 A
|
4
|
|
| MOCANU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Nein
|
Standard (neg. Schiene) |
Z bis O
|
1,5 A
|
3
|
|
| MOCANA |
Ohne Haltzone |
Nein
|
Standard (neg. Schiene) |
Z bis O
|
1,5 A
|
2
|
|
| MOHF |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Ja
|
Standard (neg. Schiene) |
Z bis O
|
1,5 A
|
4
|
|
| MOHFU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Ja
|
Standard (neg. Schiene) |
Z bis O
|
1,5 A
|
3
|
|
| MOHFA |
Ohne Haltzone |
Ja
|
Standard (neg. Schiene) |
Z bis O
|
1,5 A
|
2
|
|
| MPCAN |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Nein
|
Positive Stromschiene |
Z bis O
|
1,5 A
|
4
|
|
| MPCANU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Nein
|
Positive Stromschiene |
Z bis O
|
1,5 A
|
3
|
|
| MPCANA |
Ohne Haltzone |
Nein
|
Positive Stromschiene |
Z bis O
|
1,5 A
|
2
|
|
| MPHF |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Ja
|
Positive Stromschiene |
Z bis O
|
1,5 A
|
4
|
|
| MPHFU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Ja
|
Positive Stromschiene |
Z bis O
|
1,5 A
|
3
|
|
| MPHFA |
Ohne Haltzone |
Ja
|
Positive Stromschiene |
Z bis O
|
1,5 A
|
2
|
|
| MO3CAN |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Nein
|
3-Leiter
AC |
HO
|
1,5 A
|
4
|
|
| MO3CANA |
Ohne Haltzone |
Nein
|
3-Leiter
AC |
HO
|
1,5 A
|
2
|
|
| MO3HF |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Ja
|
3-Leiter
AC |
HO
|
1,5 A
|
4
|
|
| MO3HFA |
Ohne Haltzone |
Ja
|
3-Leiter
AC |
HO
|
1,5 A
|
2
|
|
| MOGCAN |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Nein
|
Negative Stromschiene |
G (LGB)
|
4 A
|
4
|
|
| MOGCANU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Nein
|
Negative Stromschiene |
G (LGB)
|
4 A
|
3
|
|
| MOGCANA |
Ohne Haltzone |
Nein
|
Negative Stromschiene |
G (LGB)
|
4 A
|
2
|
|
| MOGHF |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Ja
|
Negative Stromschiene |
G (LGB)
|
4 A
|
4
|
|
| MOGHFU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Ja
|
Negative Stromschiene |
G (LGB)
|
4 A
|
3
|
|
| MOGHFA |
Ohne Haltzone |
Ja
|
Negative
Stromschiene |
G (LGB)
|
4 A
|
2
|
|
| MOZCAN |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Nein
|
Negative Stromschiene |
Z
|
1,5 A
|
4
|
|
| MOZCANU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Nein
|
Negative Stromschiene |
Z
|
1,5 A
|
3
|
|
| MOZCANA |
Ohne Haltzone |
Nein
|
Negative Stromschiene |
Z
|
1,5 A
|
2
|
|
| MOZHF |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Ja
|
Negative Stromschiene |
Z
|
1,5 A
|
4
|
|
| MOZHFU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Ja
|
Negative Stromschiene |
Z
|
1,5 A
|
3
|
|
| MOZHFA |
Ohne Haltzone |
Ja
|
Negative
Stromschiene |
Z
|
1,5 A
|
2
|
|
| MOOCAN |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Nein
|
Negative Stromschiene |
O
|
3 A
|
4
|
|
| MOOCANU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Nein
|
Negative Stromschiene |
O
|
3 A
|
3
|
|
| MOOCANA |
Ohne Haltzone |
Nein
|
Negative Stromschiene |
O
|
3 A
|
2
|
|
| MOOHF |
Beidseitige Fahrtrichtung |
Ja
|
Negative Stromschiene |
O
|
3 A
|
4
|
|
| MOOHFU |
Einseitige
Fahrtrichtun |
Ja
|
Negative Stromschiene |
O
|
3 A
|
3
|
|
| MOOHFA |
Ohne Haltzone |
Ja
|
Negative
Stromschiene |
O
|
3 A
|
2
|
|
Steuermodule mit 8
Ausgängen
(für Weichen, Signale und Zubehör)
Das Steuermodul besitzt 8
Ausgänge, welche unabhängig voneinander angesteuert werden können (auch zu
einem Impuls oder zum Blinken). Es gibt zwei Modelle, bei denen sich die
Stromstärke umstellen lässt. Bei der Version MOOUT
kann man von 24V
Gleichspannung und einem maximalen Strom von 350 mA und auf einen maximalen Strom
in Impulsform von 250mA umschalten. Bei der Version MOPUI
ist dieses von 40V
Gleichspannung und einem maximalen Strom von 1,5A und auf einen Strom in
Impulsform mit maximal 3A umschalten.
Die Steuermodule mit 8 Ausgängen sind vielseitig einsetzbar. Mit ihnen lassen
sich die Weichen, Signale und Zubehörteile (Lampen; Motoren für
verschiedene Animationen, etc.) steuern. In den Steuermodulen ist keine
Stromversorgung integriert. Deshalb benötigen Sie ein separates Netzgerät (nur
bei Gleichspannung), um diese mit der zu schaltenden Spannung zu versorgen. Sie
können dafür unsere zu diesem Zweck entwickelten Netzgeräte (OPAIG
und OPAIGTWO) verwenden. Die Zubehörteile werden einerseits am gemeinsamen Pluspol
des zusätzlichen Netzgerätes für die Zubehörteile (oder Weichen), und
andererseits an einer der Anschlussklemmen des 8-Ausgang-Steuermoduls angeschlossen
(Steuermodul siehe Foto)..
|
Hersteller
|
Gleichspannung
|
8-Ausgang-Steuermodul
|
Anzahl d. Motoren pro Steuermodul
|
Notwendige
Erweiterung
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| ARNOLD |
15v
|
MOOUT
|
4
|
- |
| FLEISCHMANN |
15v
|
MOOUT
|
4
|
- |
| FULGUREX |
12v
|
MOOUT
|
8
|
EXTLENT8 |
| JOUEF |
18v
|
MOPUI
|
4
|
- |
| LEMACO |
12v
|
MOOUT
|
8
|
EXTLENT8 |
| LGB |
2x15v
|
MOOUT
|
4
|
EXTLGB |
| PECO |
20v mini
|
MOPUI
|
4
|
- |
| ROCO |
15v
|
MOOUT
|
4
|
- |
| TORTOISE |
12v
|
MOOUT
|
8
|
EXTLENT8 |
| MINITRIX |
15v
|
MOPUI
|
4
|
- |
| LIMA |
16v
|
MOPUI
|
4
|
- |
| MÄRKLIN |
15v
|
MOPUI
|
4
|
- |
| CONRAD |
12v |
MOOUT |
8 |
EXTLENT8 |
| PEGASE |
8v
|
MOOUT
|
8
|
- |
Bei allen angeführten Marken handelt es sich um eingetragene
Markennamen. Bei der Auflistung besteht kein Anspruch auf
Vollständigkeit..
* DIOPUI
Hierbei handelt es sich um
eine Einheit von Dioden 1N4004, die als Leerlaufdioden in Parallelschaltung an
jeder Spule des Weichenmotors oder so nah wie möglich angeschlossen werden müssen
(unbedingt erforderlich, ansonsten besteht das Risiko, die Spule zu zerstören, sowie
die Missachtung der EU-Richtlinien).
* EXTLENT2/4/6/8
Diese Erweiterung ermöglicht
es, Weichenmotoren (2, 4, 6 oder 8) an einem 8-Ausgang-Steuermodul (MOOUT)
anzuschließen. Es bewirkt die Änderung der Fahrtrichtung. Sie wird am
8-Ausgang-Steuermodul, an den Weichenmotoren und am Netzgerät (12V)
angeschlossen. Sie wird unter der Modellbahnplatte montiert, und ist mit
Anschlussklemmen ausgestattet.
* EXTINV
Mit Hilfe dieser Erweiterung
lässt sich ein LED-Signal anschließen, wobei alle Minuspole miteinander
verbunden werden. Wenn das Signal mit Glühlämpchen oder mit einer LED, bei der
alle Pluspole miteinander verbunden werden, ausgestattet ist, wird das Signal
direkt am Steuermodul MOOUT angeschlossen (mit Widerständen bei der LED). Sie
existiert in zwei Versionen: mit Anschlussklemmen (EXTINV)..
* EXTLGB
Diese Erweiterung erlaubt es,
4-LGB-Weichen mit Hilfe eines standardmäßigen 8-Ausgang-Steuermoduls zu
verwalten. Sie ist mit Anschlussklemmen ausgestattet, und benötigt ein
12V-Netzgerät für die Erweiterung selbst und eine symmetrische
15V-Stromversorgung (der mathematische Betrag der Spannung ist an beiden Polen
gleich) für die Weichen.
Kontrollmodule und Verschiedenes
* MOCLA: Rückmeldemodul für ein Stellpult
Mit diesem Rückmeldemodul
lässt sich ein Stellpult (für Weichen, Signale) anschließen. Ein Rückmeldemodul
kann maximal bis zu 56 Tasten verwalten. Mit Hilfe der Software lässt sich jede
Taste mit einem Vorgang belegen. Das Rückmeldemodul läuft unter dem
Multiplexsystem, um die Adernanzahl auf 15 zu
reduzieren. Es ist erforderlich, jeden Taster/Schalter mit einer 1N4148i-Diode
(DIODE) in Serie zu schalten. Das Rückmeldemodul kann auch zur Rückmeldung von
Zuständen in der Anlage, z.B. Endlagen der Weichen, verwendet werden.
* MOAFF: Anzeige

Das Anzeigemodul kann LED’s
(maximal 32 pro Anzeigemodul) ansteuern, um Informationen auf dem Stellpult
anzuzeigen. Seine Funktionsweise ist ebenfalls als Multiplex-System ausgeführt.
Mit Hilfe des zusätzlichen Zubehörteils CLOCK lässt sich die Uhrzeit in Stunden
und Minuten anzeigen. Innerhalb der Softwarefunktionen gibt es zusätzlich eine
beschleunigte Uhrenfunktion, die sich natürlich auch anzeigen lässt
(24h-Simulationen dauern in Echtzeit 1/2, 1, 2, etc., Stunden) auf einer
Anzeige.
* MOREG: Fahrregler

Mit Hilfe dieser Elemente
lassen sich Steuerpulte zur Regelung der Fahrspannung (Fahrgeschwindigkeit,
aber auch Fahrtrichtung, Nothalt) ansteuern und erstellen, mit denen sich die
Züge manuell fahren lassen. Ein MOREG ist ein Steuermodul, mit dem sich bis zu
4 Fahrregler oder Schalter verwalten lassen. Weil es verschiedene Möglichkeiten
bezüglich des Steuermodus gibt, ist es genauer betrachtet möglich, zwischen
einem und vier Zügen zu steuern (4 Züge, wenn man nur die Geschwindigkeit
steuern will, 2 bei getrennter Steuerung von Geschwindigkeit und Bremse, einer
bei Geschwindigkeit, Bremse, Brems- und Beschleunigungsverzögerung). Das Steuermodul
MOREG wird ohne Fahrregler und Schalter geliefert. Diese können Sie als Set
(POTREG) bestellen, um selbständig ein Steuerpult zu bauen. Wir können gleichermaßen
gebrauchsfertige Steuerpulte liefern, bei denen das Steuermodul MOREG ebenfalls
dabei ist. Es gibt zwei Modelle: Beim ersten BOIREG/PUPREG lassen sich vier Fahrregler
mit jeweils einem Kabel von 3,50m Länge anschließen (siehe Foto).
* MOLCD: Steuermodul für eine LCD-Anzeige

Dieses Steuermodul ermöglicht
es, Informationen (Geschwindigkeit des Zugs, etc.) auf einem LCD-Display
anzuzeigen (von 1 Zeile mit 8 Zeichen bis zu 4 Zeilen mit 40 Zeichen möglich).
Wir schlagen Ihnen eine Anzeige mit 2 Zeilen und 16 Zeichen (LCD2_16) vor. Wir
können Ihnen auf Anfrage auch andere Modelle liefern.
* MOPAP: Steuermodul für einen Schrittmotor/Stufenmotor
Dieses Steuermodul ermöglicht
es, einen unipolaren Schrittmotor zu steuern (von 2 bis 24V,bei max. 3A40V
Gleichspannung). Es ist möglich, an diesem Steuermodul verschiedene
Motorentypen oder den unipolaren 48-Stufen-Motor PAP (12V, 0,7A) anzuschließen.
Mit Hilfe der Software ist es möglich (in dem Menü „weitere Zubehörteile")
die Rotationsgeschwindigkeit, die Rotationsrichtung und die Zahl der
durchzuführenden Schritte zu modifizieren (der Motor läuft entweder für eine
bestimmte Anzahl von Impulsen oder permanent, wobei sich seine Geschwindigkeit
exakt angeben lässt)..